Januar 26, 2010

Stefanie Böhler

Deutsche Skilanglauf Hoffnung

 

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Das Ass im Skilanglauf im Portrait

Die Karriere von Deutschlands Skilanglauf-Hoffnung Stefanie Böhler verlief bereits bei den Junioren äußerst erfolgreich. So gewann die am 27. Februar 1981 in Bad Säckingen geborene Athletin bereits in jungen Jahren Titel und Medaillen. Doch der Weg zum Skilanglauf war auch bei Stefanie Böhler, ebenso wie bei vielen Athleten, familiär geprägt. Bereits mit drei Jahren fuhr die junge Stefanie durch die Loipen des Schwarzwaldes mit ihrem Vater. Da ihr der Sport offensichtlich Spaß bereitete, meldete ihr Vater sie beim SC Ibach an. Ihrem Heimatverein blieb die Schwarzwälderin bis heute treu. Mit 12 Jahren nahm Stefanie Böhler dann zum ersten Mal an Wettkämpfen teil. Nur zwei Jahre später wurde sie in den Landeskader nominiert. Ihr Weg führte sie weiter ins Skiinternat Furtwangen, wo sie ihr Abitur ablegte. Der Weg in den Leistungssport war also eingeschlagen, und entsprechende Erfolge manifestierten diesen. Doch abseits der Langlaufstrecken mag Stefanie Böhler vor allem ruhige und entspannte Hobbys, wie viele Leistungssportler. Sie zeichnet, malt und liest gerne Bücher. Außenstehende beschreiben sie eher als einen familiären Menschen. In ihrer Sportwohngemeinschaft, die sie mit zwei anderen Athleten in Ruhrpolding teilt, sucht sie ihre Ruhe. Damit sie diese auch findet, ist sie als Sportsoldatin bei der Bundeswehr angestellt, Dienstgrad Oberfeldwebel. Somit ist eine Karriere nach der Karriere gesichert, was für viele Leistungssportler leider nicht immer der Fall ist. Doch die sportlichen Erfolge verliehen ihr die Bekanntheit und die Anerkennung, die die häusliche Bad Säckingerin wahrscheinlich gar nicht erwartet hat.

 

Die Erfolge von Stefanie Böhler im Einzelnen

Auch die Karriere von Stefanie Böhler war, wie bei fast allen Hochleistungssportlern, bereits in jungen Jahren auf den Leistungssport ausgerichtet. Die Landeskadernominierung mit 14 Jahren deutete darauf hin, und die Silbermedaillen in den Jahren 2001 und 2003 bei den Junioren-Weltmeisterschaften waren der Beleg dafür, die richtige Entscheidung getroffen zu haben.

Wie jeder Sportler war Stefanie Böhler ehrgeizig und zielstrebig. Ein Erfolg im Juniorenbereich bedeutet für viele Athleten nicht automatisch auch Erfolg im Seniorenbereich. 2002 belegte sie bei den Skiweltmeisterschaften im Sprint einen hervorragenden zehnten Platz und bei den Deutschen Meisterschaften erkämpfte sie sich zwei zweite Plätze. Die Saison 2005/2006 war dann ihr endgültiger Durchbruch. 2005 wurde sie mit der Mannschaft Vierte. In Turin im folgenden Jahr gewann sie sogar eine Silbermedaille. Der Titel der Deutschen Meisterin wurde ebenfalls von Stefanie Böhler errungen. Die 1,70 Meter große Athletin konnte auch im folgenden Jahr 2007 eine Medaille einfahren bei den Weltmeisterschaften in Sapporo. Im Gesamtweltcup erlangte sie einen respektablen 25. Platz in den Saisons 2006/2007 und 2007/ 2008. In der Saison 2008/2009 verbesserte sie sich sogar im Gesamtklassement auf den 14. Platz und hat damit den Anschluss an die Weltspitze hergestellt. Diesen verdiente sie sich mit insgesamt sieben Top Ten-Platzierungen. In Interviews sagt Stefanie Böhler, dass sie zur Weltspitze dazugehören und sie in ihrer noch jungen Karriere einige Titel sammeln möchte, damit ihre Wände nicht nur von ihren Bildern, sondern auch von ihren Urkunden geschmückt werden.