Februar 8, 2010
Eisschnelllauf
Mit viel Tempo über das Eis
olympiade-infos.de
Mit bis zu 60 km/h über das Eis
Beim Eisschnelllauf geht es wie bei jeder Laufsportart darum möglichst als Erster ins Ziel zu kommen. Die Läufer erreichen dabei auf dem Eis im Durchschnitt 50km/h und im Sprint sogar bis zu 60km/h.
Bei den Eislaufbahnen handelt es sich um 300m Ovalen, die von der Leichtathletik übernommen wurden. Die Rennen werden auf den Strecken 500m, 1000m, 1500m, 3000m und 5000m durchgeführt. Außerdem gibt es eine Mannschaftsverfolgung und die männlichen Sportler messen sich zusätzlich bei 10.000m Rennen. Bei Vierkämpfen werden die Zeiten der einzelnen Läufe jeweils auf den Durchschnitt für eine 500-Meter-Strecke umgerechnet. Diese werden zu einer Punktzahl addiert, welche zwischen den Läufern verglichen wird. Sieger ist demzufolge der Läufer mit der kleinsten Punktzahl.
Die Bewegung beim Laufen geschieht grundsätzlich durch abwechselndes Abstoßen mit einem Schlittschuh und dem Gleitvorgang auf dem jeweils anderen Fuß. Um sich mit den Beinen weit abstoßen zu können, muss ein Eisschnellläufer tief in die Hocke gehen. Dies erfordert gleichzeitig das Vorbeugen des Oberkörpers um das Gewicht auszugleichen. Daher ergibt sich die spezifische Krummbuckel-Laufhaltung dieser Sportart. Durch die ausgreifenden Bewegungen der Sportler sind auf der zweibahnigen Anlage nur Paarweise Läufe mit mehreren Durchgängen möglich.
Den Eisschnelllauf gibt es bereits seit dem 18. Jahrhundert. Der erste bekannte Wettkampf fand 1763 in den Fens des Englischen Cambridgeshire statt. Heute ist vor allem Anni Friesinger für ihre Erfolge im Eisschnelllauf bekannt.