Februar 1, 2010
Eiskunstlauf
Die erste offizielle olympische Wintersportart
olympiade-infos.de
Kunst auf dem Eis
1908 wurde Eiskunstlauf zu einer olympischen Sportart, die erste offizielle Olympische Wintersportart. In den Jahren 1908 und 1920 wurden die Eiskunstlaufwettbewerbe während der olympischen Sommerspiele ausgetragen. Sieben Mal holte Deutschland seitdem olympisches Gold. Der Eiskunstlauf ist eine kunstvolle Darbietung von Pirouetten, Sprüngen und Schritten.
Der Eiskunstlauf lässt sich in vier Disziplinen unterteilen:
Einzellaufen
Paarlaufen
Eistanzen
Synchroneiskunstlauf
Bei Olympia werden aber lediglich die Disziplinen Männer- und Dameneinzellauf
und Paarlauf durchgeführt.
Die einzelnen Disziplinen werden nochmals in drei Unterdisziplinen aufgeteilt:
Kurzprogramm
Kür
Interpretationskür
Im Kurzprogramm zeigen die Läufer Pflichtelemente. Das Kurzprogramm darf nicht länger als zwei Minuten und fünfzig Minuten umfassen. In der Kür können die Läufer die Elemente frei wählen und in der Interpretationskür werden verschiedene Eiskunstlaufelemente in Harmonie mit Musik dargeboten. Hierbei steht mehr der künstlerische Ausdruck im Vordergrund und nicht wie bei Kurzprogramm und Kür, die technische Umsetzung. Bei den Herren beträgt die Dauer der Kür vier Minuten und dreißig Sekunden, bei den Damen vier Minuten.
Bewertet wird nach dem ISU Judging System, dass 2004/2005 in Kraft trat. Dabei wird ein digitales Videosystem verwendet. Die Preisrichter können somit die einzelnen Elemente wiederholt betrachten. Eine objektivere Bewertung ist dadurch möglich.